Aufzugsanlage / Aufzugsanlagen
Eine Aufzugsanlage, auch Aufzug, Fahrstuhl oder Lift genannt, ist eine Anlage, mit der Personen oder Lasten in einer fahrbaren Kabine, einem Fahrkorb oder auf einer Plattform in vertikaler oder schräger Richtung zwischen mehreren Ebenen transportiert werden können.
Autoaufzug / Autoaufzüge
Behindertenaufzüge (u.a. Schräg- und Senkrechtaufzüge) sind spezielle Aufzugsysteme, die wegen ihrer Beschaffenheit nur zum Transport behinderter Personen in behinderungsangemessener Art und Weise bestimmt sind. Die Tragfähigkeit eines Behindertenaufzugs sollte 300 kg nicht überschreiten (VdTÜV Merkblatt-Nr. 103).
Behälteraufzug / Behälteraufzüge
Behälteraufzüge sind spezielle Güteraufzüge, die lediglich zum Transport von bestimmten Sammelbehältern dienen. Der Transport erfolgt dabei über maximal 3 Haltestellen. Des Weiteren dürfen folgende Dinge nicht überschritten werden: Tragfähigkeit 1 t, Fahrkorbgrundfläche 2 m2 und Geschwindigkeit 0,3 m/s.
Behindertenaufzug / Behindertenaufzüge
Eine Aufzugsanlage, auch Aufzug, Fahrstuhl oder Lift genannt, ist eine Anlage, mit der Personen oder Lasten in einer fahrbaren Kabine, einem Fahrkorb oder auf einer Plattform in vertikaler oder schräger Richtung zwischen mehreren Ebenen transportiert werden können.
Behindertengerechter Aufzug / Behindertengerechte Aufzüge
Behindertengerechte Aufzüge (nach DIN EN 81-70) müssen bestimmte Anforderungen in Bezug auf Tür- und Fahrkorbgröße erfüllen. Diese Anforderungen stellen die eigenständige Aufzugsnutzung durch behinderte Personen und die Aufzugsnutzung mit Begleitpersonen sicher.
Bettenaufzug / Bettenaufzüge
Bettenaufzüge sind Personenaufzüge mit den Tragfähigkeiten von 1,6 t, 2 t und 2,5 t. Diese Aufzüge werden speziell für Kliniken, Krankenhäuser und Altenheime entwickelt.
Brandfallsteuerung / Brandfallsteuerungen
Die Brandfallsteuerung kommt beim Aktivieren eines Feuerwehrschalters oder eines ähnlichen Warnsignals zum Einsatz. Dabei wird die Steuerung von außen deaktiviert, die Nutzung kann dadurch ausschließlich über die Feuerwehr erfolgen. Um einen Raucheinzug in den Aufzug zu verhindern wird zusätzlich die Lichtschranke an der Tür deaktiviert.
Direkt angetriebener Aufzug / Direkt angetriebene Aufzüge
Direkt angetriebener Aufzüge werden hydraulisch betrieben und für geringe Förderhöhen genutzt. Der Fahrkorb oder sein Rahmen ist dabei direkt mit dem Kolben verbunden.
Druckknopfsteuerung / Druckknopfsteuerungen
Die Druckknopfsteuerung speichert im Gegensatz zur Sammelsteuerung jeweils nur ein Kommando oder Ruf ab, wobei Kabinenkommandos Vorrang vor Außenrufen haben. Nach Eingabe eines Kommandos oder Rufes wird dieser gespeichert und blockiert bis zum Ende der Fahrt alle weiteren Eingaben.
/span>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>Entriegelungszone / Entriegelungszonen
Die Entriegelungszone beschreibt den Bereich ober- und unterhalb jeder Haltestelle. Um die Aufzugstür öffnen zu können, muss sich der Fahrkorbboden in dieser Zone befinden.
Fahrkomfort
Der Fahrkomfort eines Aufzugsystems definiert sich über ruckelarme Beschleunigung bzw. Verzögerung und die Haltegenauigkeit. Zusätzliche Komfortverbesserungen ergeben sich durch Optimierung von Türöffnungssystemen, Kabinenausstattungen und Informationssystemen.
Fahrkorb / Fahrkörbe
Die Fahrkörbe bzw. Kabinen in der Aufzugsanlage dienen zur Aufnahme der zu befördernden Güter bzw. Personen.
Fahrkorbstandzeiger
Der Fahrkorbstandzeiger befindet sich gut sichtbar innerhalb der Fahrkabine / im Fahrkorb um den Fahrgast über die momentane Position und das Erreichen der Zielhaltestelle zu informieren.
Fahrtrichtungsanzeiger
Der Fahrtrichtungsanzeiger informiert durch seinem Leuchtzustand während des Transportes („Pfeil nach oben“ oder „Pfeil nach unten“) über die Fahrtrichtung des Aufzugs.
Fangvorrichtung / Fangvorrichtungen
Die Fangvorrichtung ist eine mechanische Vorrichtung, die bei zu hoher Geschwindigkeit oder bei einem Tragmittelbruch den Fahrkorb oder das Gegengewicht abstoppt und anhält.
Fernnotruf
Seit dem 1. Juli 1999 müssen Fahrkörbe in neu installierten Aufzügen über eine Sprechanlage zur Außenkommunikation mit einer ständig erreichbaren Stelle verfügen um jederzeit eine Personenbefreiung sicherstellen zu können.
Feuerwehraufzug / Feuerwehraufzüge
Feuerwehraufzüge sind bei einem Brand für den Einsatz der Feuerwehr vorgeschrieben. Gemäß den Bauordnungen der einzelnen Bundesländer müssen Feuerwehraufzüge spezielle Merkmale wie z.B. besondere Steuerprogramme, Ausstiegsluke oder Notstromversorgung aufweisen.
Führungsschiene / Führungsschienen
Führungsschienen sind Aufzugskomponenten, die sich im Aufzugsschacht befinden und zur Führung der Fahrkörbe und der Gegengewichte dienen.
Gegensprechanlage / Gegensprechanlagen
Eine Gegensprechanlage ist eine Apparatur, die eine simple Sprech- und Hörkommunikation ohne extra Gesprächssteuerungstaste sicherstellt.
Geschwindigkeitsbegrenzer
Geschwindigkeitsbegrenzer sind mechanische Anlagen, die bei zu hoher Geschwindigkeit die Fangvorrichtung aktivieren und das Triebwerk deaktivieren.
Getriebeloser Antrieb / Getriebelose Antriebe
Getriebelose Antriebe (engl. "gearless drives") besitzen eine Treibscheibe direkt auf der Motorwelle, ohne dass ein Getriebe zwischengeschaltet wird.
Gruppensteuerung / Gruppensteuerungen
Man spricht von einer Gruppensteuerung, wenn eine Steuerungseinheit mehrere Aufzüge verbindet.
Güteraufzug / Güteraufzüge
Güteraufzüge sind nach der deutschen Aufzugsverordnung Aufzugsanlagen, die nur zum Transport von Gütern ohne Begleitung von Personen gedacht ist. Das Betreten ist nur zum Be- und Entladen erlaubt. Deshalb dürfen die Güteraufzüge nur von außen herbeigeholt und bedient werden. In der Kabine darf sich kein Bedientableau befinden.
Hängekabel
Das Hängekabel ist ein bewegliches Elektrokabel, das sich normalerweise in der Mitte des Schachtes zwischen einem Festpunkt und dem Fahrkorb befindet.
Hydraulischer Aufzug / Hydraulische Aufzüge
Bei einem hydraulischen Aufzug wird die Hubarbeit durch eine Pumpe verrichtet. Diese Pumpe wird elektrisch angetrieben und führt Hydrofluid einem Heber zu, der indirekt oder auch direkt mit dem Fahrkorb verbunden ist. Das dazugehörige Aggregat wird in einem Schacht unabhängigem Triebwerkraum verbaut.
Indirekt angetriebener Aufzug / Indirekt angetriebene Aufzüge
Indirekt angetriebene Aufzüge sind hydraulische Aufzugssysteme, bei denen der Fahrkorb oder sein Rahmen über sogenannte Tragseile oder auch Ketten mit dem Kolben verbunden ist.
Kleingüteraufzug / Kleingüteraufzüge - KGA
Der Kleingüteraufzug (kurz „KGA“) ist ein Aufzug, der nicht betreten werden darf und nur dazu dient, kleine Güter wie z.B. Speisen, Dokumente o.ä. zu befördern. Die Förderhöhe ist beim KGA nicht begrenzt. Folgende Dinge sollte jedoch nicht überschritten werden: Tragfähigkeit 300 kg, Fahrkorbtiefe 1 m und Fahrkorbgrundfläche 1 m2.
Lastenaufzug / Lastenaufzüge
Lastenaufzüge sind Aufzugsanlagen die zum Transport von Lasten und gegebenenfalls Begleitpersonen dienen. Lastenaufzüge benötigen nach der DIN EN 81 grundsätzlich Kabinenabschlusstüren.
Maschinenraum / Maschinenräume
Maschinenräume sind verschließbare Räume, die mit Entlüftung und Belüftung ausgestattet sind und u.a. die Steuerung, den Antrieb, den Hauptschalter und den Geschwindigkeitsbegrenzer beinhalten.
Panoramaaufzug / Panoramaaufzüge
Der Panoramaaufzug ist ein Personenaufzug, der sich sowohl innerhalb als auch außerhalb eines Bauwerks befinden kann. Die Panoramaaufzüge ermöglichen durch die Verwendung von viel Glas den Blick aus der Kabine heraus.
Personenaufzug / Personenaufzüge
Der Personenaufzug ist hauptsächlich zur Beförderung von Personen geeignet. Er ist der am häufigsten verwendete Aufzug.
Plattformlift / Plattformlifte
Ein Plattformlift stellt eine Spezialform eines Treppenliftes dar. Die besondere Ausstattung der Plattformlifte ist bedingt durch die Nutzergruppe Rollstuhlfahrer, deren körperliche Behinderung besondere Anforderungen an die Nutzungseigenschaften stellt.
Sammelsteuerung / Sammelsteuerungen
Eine Steuerung speichert Außenrufe und Innenkommandos ab. Diese werden, sofern sie in der aktuellen Fahrtrichtung der Kabine liegen, auf dem Weg nacheinander abgearbeitet.
Seilaufzug / Seilaufzüge
Bei einem Seilaufzug hängt die Kabine an Tragseilen. Die Seile sind mit dem einen Ende fest an einer Trommel befestigt. Das Gegengewicht hängt an einem zweiten Seil, das von einer gegenläufigen Trommel, die auf der selben Welle sitzt, auf- oder abgespult wird. Da die Länge der Seile durch die Größe der Trommel begrenzt ist, und sich der Trommelaufzug daher nicht für große Förderhöhen eignet, wurde er zunehmend vom Treibscheibenaufzug verdrängt. Ein weiterer Nachteil ist die Verwendung nur eines einzigen Tragseiles, das weniger Sicherheit bietet, als der Einsatz mehrerer Seile wie beim Treibscheibenaufzug.
Teleskoptür / Teleskoptüren
Teleskop-Schiebetüren (meist 2- oder 3-teilig) sind platzsparend, wodurch sie sich auch in engen Schächten verbauen lassen und ermöglichen das Öffnen der vollen Eingangsbreite.
Zahnstangenaufzug / Zahnstangenaufzüge
Bei Zahnstangenaufzügen ist die Aufzugskabine mit einem eigenen Antrieb ausgestattet. Der Antrieb kann durch einen Elektromotor oder einen Verbrennungsmotor nach dem Zahnstangen/Ritzelprinzip erfolgen.

